Der glücklichste Kasinospieler
Das Kasino in Monte Carlo war der Stoff für Geschichten für über 100 Jahre und ein Teil dieser Geschichten schließt einen der glücklichsten Kasinospieler ein, die je gelebt haben.
Für immer als der Mann bekannt, "der die Bank in Monte Carlo sprengte", ging Charles Wells eines Tages im Juli 1891 in das Monte Carlo Kasino und verließ es als Legende.
Die Charles Wells Geschichte
Den Beweis erbringend, das Glück die Frechen, statt die Rechtschaffenen begünstigt, fand sich Wells von Geld für Wetten in Monte Carlo überschüttet, nachdem er Investoren mit Geschichten über ein "musikalisches Springseil", welches nicht wirklich existierte, übers Ohr gehauen hatte. Wells erschlich sich durch den Betrug 4,000 Pfund und, wie viele degenerierte Kriminelle und Spieler, beschloss er, das es sehr klug wäre, es in Roulette zu investieren.
Die glücklichste Kasinoglückssträhne
Erstaunlicherweise hatte Wells recht. Wells spielte Roulette für elf Stunden (einschließlich einer Strecke, in der er mehr als 20 Spins aus 30 gewann) und "sprengte die Bank" (schickte das Kasino nicht wirklich in den Bankrott, sondern brachte es dazu, das es mehr Chips an den Tisch bringen musste) 12 Mal, wobei er eine Million Francs gewann. Wells kam für eine weitere Sitzung zurück und gewann eine weitere Million. Vor allen Dingen gewann er auf fünf Punkten fünf Mal hintereinander.
Der Mann, der die Bank sprengte
Niemand konnte je das System entdecken, das Wells verwendet haben könnte, um die Chancen zu seinen Gunsten zu wenden und bis zum heutigen Tag erzählt man sich, das Wells einfach nur sehr, sehr viel Glück hatte. 1892 schrieb Fred Gilbert das Lied "The Man Who Broke the Bank at Monte Carlo", um Wells Ausbeute zu würdigen.